Wie bekannt, lässt Rauchen die Haut nicht nur vorzeitig altern, sondern erhöht auch nach einer aktuellen Studie der amerikanischen Harvard Medical School Boston und der kanadischen University of British Columbia das Risiko, an der Autoimmunkrankheit Psoriasis, Schuppenflechte, zu erkranken. Schon der passive Tabakkonsum in der Kindheit kann die Erkrankung an Psoriasis, die mit entzündeter und schuppender Haut einhergeht, begünstigen.

Dies fand das amerikanische kanadische Forscherteam, um Dr. Hyon K. Choi, nach Auswertung der Daten von über 110.000 Krankenschwestern aus der großen „Nurses Health Study II“ heraus. Dabei wurden die Gesundheitsdaten über einen Zeitraum von 14 Jahren verfolgt. Insgesamt erkrankten in dieser Zeit 887 Teilnehmerinnen neu an dem quälenden Hautleiden.

Dr. Hyon K. Choi und seine Kollegen fanden heraus, dass das Psoriasis-Risiko für die Raucherinnen sehr viel  höher war als für Frauen, die nie geraucht hatten. Dabei stieg die Wahrscheinlichkeit mit der Dauer und Stärke des Zigarettenkonsums. Frauen, die länger als 20 Jahre stark geraucht hatten trugen das doppelte Erkrankungsrisiko im Vergleich zu ihren nicht rauchenden Kolleginnen. Der Studie zufolge näherte sich das Risiko an Psoriasis zu erkranken erst nach 20 Jahren Tabakabstinenz wieder dem der Nichtraucherinnen an.

Ein höheres Risiko an Schuppenflechte zu erkranken, hatten auch diejenigen Frauen deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht hatten oder die als Kind Tabakqualm ausgesetzt waren.

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