Unsere Augen sind das Sinnesorgan wenn es um die Wahrnehmung und Aufnahme von Lichtreizen geht. Unter Sinnesorgane versteht man per Definition Organe, welche die Fähigkeit besitzen bestimmte Informationen aus der Umwelt in Form von Reizen aufzunehmen und in elektrische Impulse umwandeln. Diese Reizaufnahme erfolgt durch sogenannte Rezeptoren. Jedes Sinnesorgan nimmt spezifische Reize auf, wofür auch jeweils ganz spezielle Rezeptoren zur Verfügung stehen. Beim Auge sind dies Fotorezeptoren, lichtempfindliche Nervenzellen, welche je nach elektromagnetischer Strahlung des sichtbaren Lichtspektrums unterschiedlich angeregt werden. Die Struktur der Fotorezeptoren unserer Augen besteht im Wesentlichen aus Stäbchen und Zapfen, wobei die Stäbchen für das Hell-Dunkel-Sehen und die Zapfen für das Farbsehen verantwortlich sind.

Generell werden die in elektrische Impulse umgewandelten Reize über Nervenfasern an das Gehirn weitergeleitet und dort mit Informationen anderer Sinnesorgane und Erinnerungen zu einer Wahrnehmung und visuellen Orientierung verarbeitet. Die wichtigsten Reize aus unserer Umwelt sind Licht, Schall, Temperatur sowie Bewegung und Druck. Das Sehen, visuelle Wahrnehmung, wird uns über die Augen, das Hören, auditive Wahrnehmung, über die Ohren, das Riechen, olfaktorische Wahrnehmung, über die Nase, das Schmecken, gustatorische Wahrnehmung, über die Zunge und das Tasten, taktile Wahrnehmung, über unsere Haut ermöglicht. Darüber hinaus gibt es noch weitere Sinne, auf welche hier aber nicht weiter eingegangen wird.

Lässt die visuelle Wahrnehmung permanent oder vorübergehend nach, erfolgt in der Regel der Gang zu einem Augenarzt oder Augenoptiker. Eine Fehlsichtigkeit liegt dann vor, wenn ein von einem Idealwert abweichender Zustand vorliegt. Dieser normabweichende Zustand kann sich in vielschichtiger Form bemerkbar machen. Eine Ametropie beispielsweise liegt dann vor, wenn die Brechkraft eines Augapfels vom Normalwert abweicht, hierzu zählt die Weit- wie Kurzsichtigkeit. Unter einer Heterophorie versteht man Schielen ohne krankhaften und Strabismus mit krankhaftem Hintergrund. Mit steigendem Lebensalter kommt es oftmals zudem zu einer Alterssichtigkeit, einer sogenannten Presbyopie.

Sieht man weiter entfernte Objekte unschärfer als nahe gelegene Gegenstände, liegt eine Kurzsichtigkeit oder Myopie vor, deren Umfang in einer Refraktionsbestimmung ermittelt wird. Die Myopie ist eine bestimmte Form der optischen Fehlsichtigkeit und hängt mit dem Augapfel und der damit verbundenen Brechkraft zusammen. Bei einer Kurzsichtigkeit ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft zu lang bzw. die Brechkraft im Verhältnis zu hoch, der Brennpunkt liegt bei einem kurzsichtigen Auge vor der Netzhaut. Die Brechkraft bestimmt den Grad einer Myopie welcher in Dioptrien (dpt) gemessen wird. Zur Korrektur einer Kurzsichtigkeit sind konkave Brillengläser oder Kontaktlinsen mit einem negativen Brechwert erforderlich. Vor den Stärkeangaben der Gläser steht ein „-“ Zeichen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit einer chirurgischen Korrektur mittels eines Lasers.

Können dagegen weiter entfernte Objekte schärfer als nahe gelegene Gegenstände gesehen werden, spricht man von einer Weitsichtigkeit oder Hyperopie. Bei einer Weitsichtigkeit ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft zu kurz bzw. die Brechkraft im Verhältnis zu gering, der Brennpunkt liegt bei einem weitsichtigen Auge hinter der Netzhaut. Zur Korrektur einer Weitsichtigkeit sind konvexe Brillengläser oder Kontaktlinsen mit einem positiven Brechwert erforderlich. Vor den Stärkeangaben der Gläser steht ein „+“ Zeichen. Auch besteht die Behandlungsmöglichkeit mittels refraktiver Chirurgie.

Unter refraktiver Chirurgie versteht man Augenoperationen, welche die Gesamtbrechkraft des Auges verändern sollen. Ziel der refraktiver Chirurgie bei Fehlsichtigkeiten ist es, durch einen chirurgischen Eingriff am Auge optische Hilfsmittel wie Brillen oder Kontaktlinsen überflüssig zu machen. Diese angestrebte Änderung der Brechkraft der Hornhaut kann durch Laserverfahren wie LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis), PRK (photorefraktive Keratektomie), LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) oder EPILASIK (epitheliale Laser-In-situ-Keratomileusis) erreicht werden.

Die Laser-in-situ-Keratomileusis Operation, kurz LASIK, ist derzeit die am häufigsten angewendete Augenlasermethode. Der Grund hierfür liegt in der Operationsmethode, da der Eingriff unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche vorgenommen wird. In diese wird mechanisch eine dünne Lamelle geschnitten und zur eigentliche Laserbehandlung im darunter liegenden schmerzunempfindlichen Gewebe aufgeklappt. Umfangreiche Details veröffentlicht und schreibt z.B. augenlasern-lasik.de über das Augenlasern mit der Lasik-Methode.

Eine Weiterentwicklung der Laser-in-situ-Keratomileusis ist die Femto-LASIK. Dabei erfolgt der individuell festlegbare Einschnitt in die Hornhaut mit einem Femtosekundenlaser. Lasiko.net über das Augen lasern, stellt weitergehende Informationen zum Femto-LASIK-Augenlaser-Verfahren zur Verfügung.

Der Augenlaser Ratgeber unter der gleichnamigen Domain Augenlaser-Ratgeber.net beschreibt, auf was bei einer Augenlaserbehandlung zu achten ist. Darüber hinaus gibt es Adressen von Augenlaserzentren sowie einen Ersparnisrechner.

Die Webpräsenzen von Optical Express, nach eigenen Angaben Nummer 1 in Europa, wenn es um Augenlasern geht, und von CARE VISION, einem weiteren Spezialisten auf dem Gebiet der Augenlaserkorrektur, können erste Anlaufstellen sein, wenn es um Augenlasern geht und man zu diesem Thema auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen möchte.

Wie jeder operative Eingriff, birgt auch das Laser-Augenoperationsverfahren gewisse Risiken. Diese sind im Vorfeld alternativ zu einer Brille bzw. zu Kontaktlinsen abzuwägen.

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