An eine Kinderwunsch Klinik wenden sich Paare, die ungewollt kinderlos sind. Ungewollte Kinderlosigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören bei Männern wie Frauen Hormonstörungen, angeborene Fehlbildungen der reproduktiven Organe oder Gewebeveränderungen aufgrund von Verletzungen, Erkrankungen oder Infektionen. Was auch immer die Ursache ist: Eine Befruchtungsklinik kann in sehr vielen Fällen den Weg zum Wunschkind ebnen.

Die externer Link Kinderwunsch Klinik invimed.de bietet verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung an. Grundsätzlich wird nach der Herkunft des Spermas zwischen homologer Insemination und donogener beziehungsweise heterologer Insemination unterschieden.

Bei der homologen Insemination wird die künstliche Befruchtung der Eizelle mit Spermien des Ehepartners oder Lebenspartners durchgeführt, das Kind ist auch genetisch ein Nachkomme beider Elternteile. Die donogene oder heterologe Insemination erfolgt hingegen mit Spendersamen. Diese Option steht auch in Deutschland Paaren offen, bei denen die homologe Insemination erfolglos bleibt oder aufgrund von Unfruchtbarkeit des Mannes ausgeschlossen ist. Der Transfer von Spender-Eizellen ist dagegen in Deutschland nicht gestattet. Polen gehört zu den Ländern, in denen auch dieser Weg zum Wunschkind legal möglich ist.

Die Methoden der künstlichen Befruchtung werden allgemein zwischen intrauteriner Insemination und In vitro Fertilisation unterschieden. Auch Letztere kann mit dem Sperma des Partners (homolog) oder mit Spendersamen (heterolog) erfolgen.

Bei funktioneller Impotenz des Mannes, wenn also das Sperma für die künstliche Befruchtung nicht durch Masturbation gewonnen werden kann, besteht immer noch die Möglichkeit einer Spermien-Entnahme aus dem Hoden. Dann wird das Sperma im Labor gereinigt, aufbereitet und eventuell selektiert. Sperma und Eizellen können bis zum Termin der künstlichen Befruchtung in flüssigem Stickstoff tiefgekühlt konserviert werden.

Bei der intrauterinen Insemination wird mittels eines Katheters Samen direkt in die Gebärmutter eingebracht, um die Chance einer Befruchtung zu maximieren. Eizellreifung und Eisprung können medikamentös stimuliert werden. Der Zeitpunkt des Eisprungs – und damit der Termin der intrauterinen Insemination – wird mittels Hormon- und Ultraschalluntersuchung ermittelt.

Im Gegensatz zur intrauterinen Insemination erfolgt die In vitro Fertilisation außerhalb des Körpers. Hier werden Eizellen mittels Follikel-Punktion aus dem Eierstock entnommen. Die Spermien können die Eizelle im Reagenzglas entweder selbst aktiv befruchten oder werden in die Eizelle injiziert.