Kein anderer Baum hat von jeher die Vorstellung von südlichen tropischen Ländern so geprägt wie die Kokospalme. Kokosnusspalmen werden seit rund 4000 Jahren angebaut und kultiviert. Sie sind wichtige Nahrungs- und Rohstoffquellenlieferanten. Die immergrünen frostempfindlichen und wasserbedürftigen Bäume werden in der Regel bis zu 25 Meter hoch und können über 100 Jahre alt werden, zudem sind sie extrem wiederstandsfähig gegen Stürme. Die Kokosnuss ist jedoch keine echte Nuss sondern eine einsamige Steinfrucht.

In vielen Gegenden Indiens und Indonesiens zählt das weiße Fruchtfleisch der Kokosnuss, frisch oder getrocknet, und das Kokosnusswasser der unreifen Früchte zu den essenziellen Nahrungsmitteln. Das Kokosnusswasser ist nicht zu verwechseln mit der Kokosnussmilch welches manuell aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss und Wasser hergestellt wird. Das getrocknete Kernfleisch der Kokosnuss, Kopra genannt, wird weiter zu Kokosnussfett bzw.  Kokosnussöl verarbeitet. Dieses Pflanzenfett hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Die Kokosnuss selbst enthält neben einem hohen Anteil an Wasser und Fett auch Eiweiß, Zucker, Kalium, Calcium, Magnesium, Vitamin C, Selen und Ballaststoffe.