Vor allem Laserdrucker sind in den verschiedensten Ausführungen in jedem Büro anzutreffen. Untersuchungen der letzten Jahre haben in handelsüblichen Tonerkartuschen immer wieder allergieauslösende, toxische und krebserregende Schwermetalle, flüchtige organische Verbindungen, und andere gefährliche Schadstoffe wie beispielsweise hochgiftiges Tributylzinn nachgewiesen. Der nachfolgende Artikel gibt Antworten auf Toner-Staub und Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern. Immer wieder gibt es Studien und Berichte über mögliche Gesundheitsgefahren die von Tonerstaub aus Druckern und Kopierern hervorgehen können. Die Gefährdungspalette geht dabei von tränenden Augen bis zu krebserregend Stoffen. Ein klarer Zusammenhang zwischen Tonerstaub und Gesundheitsproblemen ist heute in der Fachwelt nach wie vor umstritten. Da Laserdrucker und Kopierer nicht mehr aus dem modernen Büroalltag wegzudenken sind, erhalten Sie nachfolgend einige Tipps für den alltäglichen Umgang mit diesen Geräten.
  • Statt eigene Arbeitsplatzdrucker sollten in separaten gut belüfteten Räumen zentrale Arbeitsgruppendrucker installiert werden. Die dadurch zusätzliche Bewegung aktiviert den Kreislauf und verleiht zur sitzenden Tätigkeit, aus ergonomischer Sicht, eine wünschenswerte Unterbrechung.
  • Sind Arbeitsplatzdrucker unumgänglich, ist bei der Aufstellung darauf zu achten, dass die Ventilatoröffnung nicht auf den Arbeitsplatz gerichtet ist. Wenn möglich sollte der Drucker ausgeschalten werden wenn er nicht benötigt wird bzw. Druckaufträge in einem gesammelten Paket gedruckt und danach den Drucker wieder ausschalten.
  • Moderne Geräte besitzen einen sogenannten Economy-Mode, bei dem weniger Toner verbraucht wird, dieser ist nach Möglichkeit zu aktivieren. In den Druckereigenschaften ist zu prüfen, ob die hierfür notwendigen Einstellungen getätigt wurden.
  • Besonders wenn viele Seiten gedruckt werden, kann man oft Ausdünstungen riechen welche in der Regel auf das Papier zurückzuführen sind. Es ist zum Drucken geeignetes Papier zu verwenden, dass dann geringe Stofffreisetzungen aufweist.
  • Beim Auffüllen von Papier sollte dieses nicht aufgefächert werden, da dadurch Papierstaub freigesetzt wird.
  • Tonerkartuschen erst bei Bedarf einkaufen, da eine längere Lagerung zur Alterung des Toners führt.
  • Beim Tonerkartuschenwechsel ist darauf zu achten, dass kein Toner aus der Kartusche herausrieselt bzw. verschüttet wird. Sollte dies dennoch einmal geschehen, ist der Toner umgehend mit einem feuchten Tuch aufzuwischen und dieses im Restmüll zu entsorgen. Verschmutzte Hände oder Kleidung sind mit kaltem Wasser und Seife zu reinigen. Hierzu nicht warmes Wasser verwenden, dies kann dazu führen, dass der Toner klebrig wird und noch besser haftet.
  • Beim Toner bzw. Kartuschenwechsel an Druckern und Kopierern sollte ein Mundschutz mit Feinstaubfilter getragen werden.
  • Eine Reinigung des Geräteinneren sollte nur von sachkundigen Service-Mitarbeitern durchgeführt werden.
  • Unnötige Ausdrucke sind zu vermeiden. Nicht benötigte Geräte sind auszuschalten.
  • Bei größeren Druckaufträgen sollte der Raum verlassen werden.
  • Größere Drucker und Kopierer benötigen meist besondere Abluftvorrichtungen, die entsprechend den Herstellerangaben umzusetzen sind. Generell für gute Belüftung sorgen.
  • Einsatz von professionellen Filtern um die Emissionen weiter zu minimieren. Es lassen sich jedoch nicht alle tonerhaltigen Geräte filtern.
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