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Alternative zum Orthopäden – der Chiropraktiker

Die häufigsten Gründe für einen Besuch beim Chiropraktiker

Die evidenzbasierte Schulmedizin weckt durch ihre bloße Symptomorientierung oft nur wenig Begeisterungsstürme. Zwar werden Symptome teilweise erfolgreich behandelt. Die Ursache, die hinter einer Erkrankung steht, findet nach Ansicht von Kritikern allerdings zu wenig Berücksichtigung. Einen ganzheitlichen Ansatz stellt hingegen die Chiropraktik dar. Vor allem bei Haltungs- und Bewegungsschäden findet sie Unterstützer bei denen, die eine Alternative zum Orthopäden suchen. Für sie gibt es gleich mehrere Gründe, den Diensten eines Chiropraktikers zu vertrauen.

Wer hat sie erfunden?

Begründer der Chiropraktik ist der kanadische Gesundheitsphilosoph und magnetische Heiler Daniel David Palmer (1845–1913), der 1897 eine Schule für Chiropraktik eröffnete. Nach eigenen Angaben habe er seinem tauben Hausmeister durch einen chiropraktischen Eingriff wieder das Gehör geschenkt. In der Medizingeschichte ist diese Darstellung umstritten. Heute wird die Zahl von Chiropraktikern auf einige Hunderttausende geschätzt, die wie der Münchener Chiropraktiker, Christian Waier [*], vor allem in westlichen Gesellschaften praktizieren.

Was ist die Chiropraktik überhaupt?

Der griechische Begriff Chiropraktik steht für Behandlungen mit der Hand. Ziel der Chiropraktik ist es, Fehlstellungen der Gelenke (Subluxationen) durch geeigneten Händedruck zu beheben, Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Diese „Justierungen“, die mit Techniken wie Manipulation, Massagen und Dehnungen vorgenommen werden, erzeugen einen neurologischen Impuls, verbessern den Informationsfluss zum Gehirn und führen zu einer Wiederbelebung der neuronalen Zusammenarbeit. Im Idealfall können Körperorgane, die aufgrund gestörter neuronaler Netzwerke ihre Aufgaben nicht erfüllen können, durch eine chiropraktische Behandlung wieder funktionieren.

Welche Krankheiten können behandelt werden?

Das Heilpotenzial der Chiropraktik geht weit über Haltungs- und Bewegungsstörungen hinaus. Eine typische Patientengruppe beim Chiropraktiker sind Schmerzpatienten, die beispielsweise an Rücken-, Nacken- oder Gelenkschmerzen leiden. Krankheiten wie Migräne, Kopfschmerzen und Tinnitus werden ebenso in einen Zusammenhang mit Verspannungen und Haltungsschäden gebracht, sodass auch hier eine chiropraktische Behandlung zur Symptomlinderung beitragen könnte.

Eine chiropraktische Therapie empfinden außerdem Personen, die unter Stress und Schlafstörungen leiden, als wohltuend und entspannend. Patienten berichten davon, dass sich ihr seelisches Wohlbefinden durch diesen alternativmedizinischen Ansatz deutlich verbessert habe und sie endlich wieder durchschlafen können.

Bei Patienten, die unter organischen Funktionsstörungen leiden, können sich besonders diejenigen Hoffnungen machen, die am Reizdarmsyndrom oder funktioneller Dyspepsie (chronische Beschwerden im Oberbauch) leiden. Der Grund liegt darin, dass das Nervensystem eng mit dem Verdauungssystem verbunden ist. So steuert der dort verankerte Vagusnerv wichtige Funktionen im Magen-Darm-Trakt wie die Darmperistaltik, Magenmotilität und die Sekretion von Magensaft.

Wann der Vergleich mit dem Orthopäden vorteilhaft ausfällt

Andere Gründe für einen Besuch beim Chiropraktiker liegen neben der Art der Erkrankung in einer von Patienten geteilten Skepsis gegenüber der Schulmedizin. Wer so empfindet, fühlt sich vom ganzheitlichen und alternativen Ansatz der Chiropraktik möglicherweise angesprochen. Positiv im Vergleich zum Orthopäden kann ferner sein, dass die chiropraktische Behandlung im Vergleich mit der Therapie beim Orthopäden oft günstiger und weniger invasiv ist. Durch den Verzicht auf Medikamente können sich Patienten sicher sein, frei von Nebenwirkungen zu bleiben.

Was Patienten beachten sollten

Die Entscheidung, sich bei Erkrankungen wie Haltungsschäden, Bewegungsstörungen und Gliederschmerzen an einen Chiropraktiker zu wenden, sollte gut überlegt sein. Zwar hat die Alternativmedizin ihre Anhänger, aber die Studienlage ist in vielen Fällen dünn. So existieren mit Blick auf die Chiropraktik zwar Studien, die positive Effekte auf die Schmerzlinderung belegen und offenlegen, dass die Chiropraktik die Koordination des Nervensystems verbessert, was durchaus einen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit bestimmter Körperorgane haben kann.

Doch in einer vergleichenden Metastudie aus dem Jahr 2017 zeigten sich nach Ansicht der Forscher insgesamt nur mäßige Effekte der Chiropraktik, was ihr Heilpotenzial gegen typische Leiden angeht. Dies kann auf den reduktionistischen Ansatz dieser Alternativmedizin zurückzuführen sein, denn nicht alle Störungen im Bewegungs- und Haltungsapparat haben ihre Ursache in einer Fehlstellung ihrer Gelenken. Auf jeden Fall sollten Patienten die Entscheidung abwägen, welchem Arzt sie sich anvertrauen möchten, wenn es ihnen schwerfällt, sich schmerzfrei und gesund zu bewegen.

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