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Psychische Erkrankungen und Störungen, von der Schizophrenie und bipolaren Störungen

Schizophrenie als eine schwere psychische Störung und Erkrankung die sich in Leistungseinbußen der Wahrnehmung, des Denkens, des Sprechens und der Affektivität bemerkbar macht, und kann Dank des einheitlichen Diagnosesystems und schizophrenen Formenkreis ICD-10, Schlüssel F20, oder DSM-IV einheitlich klassifiziert und diagnostiziert werden. Diagnostische Leitlinien sind erforderlich, da bei der Schizophrenie allgemein die Ausprägungen der Symptome sehr unterschiedlich sein können. Betroffene im Einzelnen, behalten in der Regel jedoch meistens über einen längeren Zeitraum ihre spezifischen Ausprägungen und Symptome. Grundsätzlich können Schizophrenien dabei einen schubweisen wie auch chronischen Verlauf zeigen.

Generell unterscheidet man bei Patienten zwischen Positiv- und Negativsymptomen. Anders als bei Betroffenen mit diagnostizierten schizophrenen Negativsymptomen treten bei Patienten mit Positivsymptomen diese oft ganz plötzlich ohne vorhergehende bemerkbare Entwicklung auf. Charakteristisch für Schizophrenien mit überwiegend positiven Symptomen sind Halluzinationen / Sinnestäuschungen, Denkstörungen / Wahnbilder und verstärkte Fehlinterpretationen. Typisch für Patienten mit Negativsymptomen sind Kontaktstörungen mit einhergehendem sozialem Rückzug, Konzentrationsmangel und Antriebsarmut. Schizophrenien mit Negativsymptomatik beginnen meist schleichend und verstärken sich im Laufe der Zeit, es ist dann häufig des Verschwinden von früher vorhandenen persönlichen Merkmalen zu beobachten.

Wie bei jeder schwerwiegenden Krankheit kommt auch bei Verdacht auf Schizophrenie einer tiefergehenden Anamnese und Diagnose eine sehr hohe Bedeutung zu, da durch vielerlei Krankheiten die kennzeichnenden Positiv- wie Negativsymptome ebenfalls hervorgerufen werden können. Diagnostische Leitlinien mit Symptomgruppen helfen bei der Krankheitsbestimmung. Abgegrenzt muss die Schizophrenie von anderen psychischen Störungen wie der Manie, der Demenz, der Apoplexie oder dem Autismus um nur einige exemplarisch zu nennen.


Manisch-depressive Erkrankung, Bipolare Störung

Die Bipolare affektive Störung, kurz Bipolare Störung, ist eine psychische Störung und gehört zu den Affektstörungen. Diese Störung wird auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. In der internationalen Klassifikation ICD 10 sind Bipolare affektive Störungen unter dem Schlüssel F31 klassifiziert.

Kennzeichnend für eine Bipolare Störung sind willentlich nicht kontrollierbare und sehr extreme Auslenkungen aus einem unauffälligen Normalzustand. Der Betroffene schwankt dabei zwischen einer Depression, mit gedrückter Stimmung, bis hin zum genauen Gegenteil einer Manie welche sich durch gesteigerte Rastlosigkeit und Aktivität bemerkbar macht. Grundsätzlich gibt es dabei immer einen sogenannten episodischen Verlauf mit depressiven, manischen, hypomanischen oder gemischten Episoden. Als Hypomanie bezeichnet man einen gesteigerten Aktivitätsausschlag, welcher jedoch noch nicht so stark ausgeprägt ist als wenn eine reine Manie vorliegt.

Bipolare affektive Störungen an bipolar Erkrankten sind oftmals sehr schwer zu diagnostizieren. An dieser Tatsache ändert auch eine im Vorfeld ausführlich vorgenommene Anamnese nicht viel.

Unterteilt werden bipolare Störungen in Bipolar I und Bipolar II. Bipolar I bezeichnet dabei den typischen Verlauf einer manisch-depressive Erkrankung mit einer Depression und einer ausgeprägten Manie mit dazwischen liegenden nicht sehr ausgeprägten oszillierenden depressiven wie hypomanischen Schwankungen. Als Bipolar II zeichnet man dagegen eine Episode mit überwiegend depressiven Phasen in Abwechslung mit hypomanischen Stimmungsausschlägen.


Neue-Wege Psychatrie

Schizophrenie und bipolaren Störungen stellen sich als sehr komplexes Themengebiet dar und so findet man allgemein zahlreiche Publikationen und Veröffentlichungen. Eine interessante Seite zu diesem Themenkomplex mit weitergehenden Informationen und einem eigenen Patientenbereich wie Kongresskalender findet sich unter Neue-Wege Psychatrie. An dieser Stelle sei auf das umfangreiche Infomaterial, zu erreichen über den Menüpunkt Service, verwiesen, welches als pdf-Dateien heruntergeladen werden kann.